(Traustein)
Ein sich an der Ecke des Gebäudes, das den Synagogen-Innenhof gegenüberliegt, befindlicher Stein, gegen welchen der Bräutigam am Ende der Hochzeitszeremonie ein Glas wirft und zerschmettert.
Viele Synagogen in Deutschland wurden mit einem eingebauten Traustein oder “Hochzeitsstein” an der Ecke des Gebäudes gegenüber des Synagogen-Innenhofes errichtet; am Ende der Hochzeitszeremonie wirft und zerschmettert der Bräutigam einen Glasbecher gegen den Stein.
“Chuppasteine/Hochzeitssteine an Synagogen eine Zusammenstellung.” Alemannia Judaica – Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im Süddeutschen und Angrenzenden Raum Stand, 30 Jun. 2020.
Davidovitch, David. “Jewish Marriage Customs: Ketubot, Sivlonot and ‘Marriage Stones’.” ARIEL: The Israeli Review of Arts and Letters, edited by T. Carmi, vol. 30, spring, Jerusalem: Cultural and Scientific Relations Division and Ministry of Foreign Affairs, 1972, pp. 70-89.
Feuchtwanger-Sarig, Naomi. “Der Traustein an der Urspringer Synagoge – Beispiel fur einen Weitverbreiteten Brauch [“The Marriage Stone at the Urspringen Synagogue – An Example of a Widespread Custom].” Das Projekt Synagoge Urspringen: Herausgegeben im Auftrag des Landkreises Main-Spessart und des Forderkreises Synagoge Urspringen [The Urspringen Synagogue Project: Published on behalf of the District of Main-Spessart and the Forderkreis Synagogue Urspringen], ed. Herbert Bald, Würzburg: Königshausen & Neumann, 1993, pp. 53-7.
Wiesemann, Falk. “‘Masal Tow’ für Braut und Bräutigam [Mazal Tov for the Bride and Groom].” Der Davidstern – Zeichen der Schmach – Symbol der Hoffnung [The Star of David – Sign of Shame – Symbol of Hope], ed. Wolf Stegemann and Johanna Eichmann, Dorsten: Documentation Center for Jewish History and Religion, 1991, pp. 86-91.
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